1913
Der Schi-Club Achensee wurde eigentlich bereits im Jahr 1913 gegründet, allerdings durch die Wirren des 1. Weltkrieges musste dieser wieder aufgelöst werden.
Gründungsmitglieder: Josef Huber, Michl Loigner, Michl Haberl (Klausen), Gustav Bechler (Obmann), Hans Hintner (Kassier u. Schriftführer).

 

1914
Vereinsauslug mit Tourenski nach Steinberg mit 13 Personen. Route: Maurach – Ehrfurter Hütte – Dalfaz Alm – Kotalm – Kögelalm nach Steinberg. Beim Kirchenwirt in Steinberg wurden die Teilnehmer empfangen und zum Tanz gebeten. Die Fahrt zurück nach Maurach, erfolgte mit Pferdeschlitten.

 

1923
Neugründung des Vereines „Alpiner Sportclub Maurach“. Dies war neben dem SC Arlberg der einzige Verein in Tirol, der das jährliche Mairennen veranstaltete. Zur Austragung gelangten ein Sprunglauf vom Gschöllkopf und ein Riesentorlauf in der Seekarrinne.
Gründungsmitglieder: Franz Kögl (Obmann), Heinz Bechler, Hans Bechler, Julius Bechler, Dipl. Ing. Robert Lezuo, Hans Batzl, Peter Ruprechter.

 

1924
Das Logo des Vereines wird angefertigt und zeigt, als einziges Vereinsabzeichen Österreichs, einen See in Verbindung mit einem Wintersportverein. Am Logo erkennt man den eingebetteten Achensee umgeben von Rofan und Karwendelgebirge.

 

1925
Ab 1925 wird der jährliche Rofanlauf ausgetragen, wobei die Laufzeit ca. eine halbe Stunde betrug und gilt als einer der ältesten Traditionsläufe in ganz Österreich. 1. Rofanlaufsieger wurde einer der Gründungsmitglieder des Vereines – Bechler Hans. Die Leitung des Rennens unterlag Franz Kögl: Der Start des Rennens befand sich am Seekar, das Ziel beim Hanslwirt in Maurach.

 

1942
Hermann Ortner – Deutscher Jugendmeister
Nach der Wiedergründung organiseierte Hermann die ersten Rennen unter anderem das Brezenrennen in der Buchau und den ersten Rofanlauf nach dem Krieg im Jahr 1948. Langjähriger Sportwart und Klasse I Fahrer. An der Formgebung unseres Vereinsabzeichens war er ebenfalls maßgeblich beteiligt.

 

1947
Es erfolgt die Wiedergründung des Vereins nach dem 2. Weltkrieg. Gründungsmitglieder: Ernst Rainer (Obmann), Peter Ruprechter (Obmannstellv.), Lorenz Strasser (Obmann Stellv.), Dir. Alois Eberl (Schriftführer), Karl Wielander (Kassier), Traudl Ulmer-Blenk, Hermann Ortner (Sportwart), Anton Entner und Josef Kobinger.

 

1948
Nach dem zweiten Weltkrieg begann der SV Achensee sehr rege zu arbeiten und wurde sogar für die „Großclubs“ in punkto Nachwuchsbetreuung, ein Vorbild. Ein Brezenrennen in der Buchau organisierte Hermann Ortner zum Auftakt des wiederum gegründeten Vereins. Die Brezen wurden von Rudolf Storm (Müller) gestiftet. Im Februar 1948 wurde der Verein behördlich angemeldet.

 

1950
Folgende Mitglieder waren bei der Gründung dabei: Hermann Ortner, Karl Wielander, Peter Ruprechter, Lorenz Strasser, Alois Eberl, Traudl Ulmer-Blenk, Anton Entner, Josef Kobinger, Norbert Wex, Joschi Kirchmair, Hans Bechler, Ernst Schäffauer, Balbina Ruprechter, Walter Wörndle,
Peter Ruprechter wird Obmann des Vereins und bleibt es bis 1951.

 

1952
Pepi Kobinger wird Obmann des Vereins

 

1953
Ludwig Spechta wird Obmann des Vereins und bleibt es bis 1954

 

1955
Hans Mühlböck wird Obmann des Vereins und bleibt es bis 1962.

 

1958
Hermann Gutmann – Tiroler Meister
Gründungsmitglied, von 1957 – 1962 Obmann der Sektion Rodeln. 1958 ebenfalls Tiroler Meister in der Leichtathletik, 1959 u. 1966 Tiroler Meister im Hammerwurf.
Mitgliederstand 1958: 100 Mitglieder

 

1959
Fertigstellung der Rofanseilbahn, das bevorzugte Trainingsgelände des SV Achensee; unser Hausberg!
Die Mitglieder des SV Achensee beteiligten sich tatkräftig bei den Umsetzung der Arbeiten und erhielten als Gegenleitung pro geleisteter Arbeitsstunde eine Bergfahrt mit der Rofanseilbahn.

 

1963
Christian Kirchmair wird Obmann des Vereins und bleibt es bis 1965.
Der traditionelle Rofanlauf, wird als Franz-Kögl-Gedächtnislauf abgehalten.
Gründung der Sektion Eishockey und Fußball des SV Achensee.

 

1965
Der Verein wird in zwei Sektionen aufgeteilt: Sektion Maurach und Sektion Pertisau. Folgende Vorstände werden gewählt und bleiben aufrecht bis in das Jahr 1972:
Johann Tusch – Präsident des SV Achensee
Sepp Heim – Obmann der Sektion Maurach
Klaus Kotschy – Obmann der Sektion Pertisau

 

1967
Dora Storm –3 fache Tiroler Jugendmeisterin

 

1969
Dora Storm – Österreichische Jugendmeisterin
Angehörige des TSV und ÖSV Kaders, Österreichische Jugendmeisterin in Abfahrt und Kombination, Mitglied der Österreichischen Damen A Mannschaft. 1979 und 1980 Tiroler Meisterin im Windsurfen der Damen. 1981 Tiroler Meisterin im Windsurfen gesamt.

 

1969
Abmeldung der Sektion Rodeln, da zu wenig Interesse vorhanden

 

1970
Ebner Arno – Tiroler Kindermeister
Acht Jahre TSV und ÖSV Kader.

 

1970
Burgi Kostenzer (verh. Fankhauser) – Tiroler Schülermeisterin

 

1971
Bau des Sportplatz Pertisau durch den SV Achensee. Auszug aus einem Schreiben an die Landesregierung:
Außerhalb der Skiförderung gibt es keine keine Möglichkeit zur Leibeserziehung. Einen Turnunterricht in der Schule gibt es nicht, da kein Turnsaal vorhanden ist.

 

1972
Ebner Arno – Europa Schülermeister um den Zuckerpokal
Dr. Tutsch tritt von seinen Funktionen zurück und wird gleichzeitig zum Ehrenpräsident auf Lebzeiten ernannt.

 

1972
Teilung des SV Achensee in eine Sektion Pertisau und eine Sektion Maurach. Weiter Zusammenarbeit unter dem Namen SV Achensee wird nach heftigen Diskussionen beschlossen. Obmann – Johann Storm, 1. Obmannstellvertr. Maurach – Hans Heim, 1. Obmannstellvertreter Pertisau – Dr. Kotschy.

 

1973
Johann Storm wird Obmann des Vereins und bleibt es bis 1988.
Somit ist Johann Storm der bisher am längsten dienende Obmann mit 15 Jahren. Schon als Kind hat er sich dem Skilauf verschrieben. 1930 war bereits Mitglied des Alpinen Sportclub Maurach. 1948 war er Gründungsmitglied des wieder gegründeten SV Achensee.

 

1973
50 Jahr Feier SV Achensee: Auszug aus der Festschrift:
„Seit der Gründung im Jahre 1923, hat der Sportverein alle Höhen und Tiefen eines Vereins durchgestanden. Durch die gute Zusammenarbeit mit der Bevölkerung und der Gemeinde, hat sich der Verein in den letzten Jahren so entwickelt, dass er auch im TSV höchstes Ansehen hat“.

 

1972
1973
1974

Pepi Krabichler – Österreichischer Meister Firngleiten
Mitgliederstand 1973: 365 Mitglieder
Somit größter Verein im Ort!

 

1974
Rene Haaser – Tiroler Jugendmeister Torlauf
Tiroler Jugendmeister RTL
Tiroler Jugendmeister Kombination

 

1975
Ankauf und Einbau eines Erdkabels
Kaderläufer: Dora Brubaker-Storm, Pepi Krabichler, Burgi Kostenzer, Rene Haaser, Arno Ebner, Andrea Haaser, Walter Wörndle, Stefan Wöll
Helmut Rinner langjähriges Ausschussmitglied als Kampfrichter und Zeitnehmer mit erster selbstgebauter elektrischer Zeitnehmung.

 

1976
Ankauf einer „schreibenden Zeitnehmung“:
Nicht nur in sportlicher Hinsicht war ein stetes Ansteigen der Leistung zu bemerken, auch auf die Anschaffung von modernen Geräten wurde größtes Augenmerk gelegt und so besitzt der Verein den Großteil der technischen Ausrüstung, die zur Abwicklung eines zeitgemäßen Rennens notwendig ist.

 

1977
Stefan Wöll – Tiroler Kindermeister
Trotz der aufwendigen Nachwuchsförderung und der Anschaffung von kostspieligen Gerätschaften, die den Verein mehrmals in finanzielle Nöte gebracht hat, blickt der Sportverein Achensee zuversichtlich in die Zukunft!

 

1977
Gründung der Sektion Langlauf
Abhaltung des 1. Intern. Meisterschaft im Grasskilauf in Pertisau

 

1978
Andrea Haaser (verh. Sendlhofer): In der Saison 1978/1979 feierte Andrea ihren ersten und einzigen Europacupsieg im Riesenslalom von Puy-Saint-Vincent; in der Europacup-Gesamtwertung belegte sie den siebten Platz. Im selben Winter kam die damals 17-Jährige auch zu ersten Einsätzen im Weltcup. Bei der Junioreneuropameisterschaft 1979 im heimischen Achenkirch gewann sie die Goldmedaille in der Abfahrt und die Silbermedaille im Riesenslalom gewann.

 

1979
Bereits im Alter von 20 Jahren musste Andrea ihre Karriere beenden, nachdem sie im Herbst 1981 während der Vorbereitung für die nächste Saison schwere Verletzungen erlitten hatte. Mit dem Skirennsport blieb sie aber weiterhin verbunden. Auch ihr 1996 geborener Sohn Lukas begann mit dem Skirennsport.

 

1980
Gründung des SV Pertisau durch G. Leithner

 

1981
Ebner Arno – Tiroler Meister Torlauf und Sieger des Landescups in der AHKl.
Dier Sektion Fußball FC Maurach unter dem Obmann Hans Oberlechner und Kassier Albert Prantl nehmen an diversen Ausschusssitzungen teil und geben die Neugründung des FC Achensee bekannt.
Mitgliedertand 1983: 410 (damals jeder 4. Einwohner)

 

1982
Sehr verdienstvoller Ausschuss in den 70-er und 80-er Jahren unter der Obmannschaft von Storm Johann:
Franz Wöll, Gerda Ebner, Johann Storm, Ferry Rzehak, Josef Hechenblaikner, Hermann Egger, Hubert Paregger.

 

1988
Peter Rzehak (* 8. Februar 1970 in Brixlegg): Die Karriere des Abfahrts- und Super-G-Spezialisten wurde immer wieder von Verletzungen unterbrochen. Peter Rzehak gewann bei der Junioren-Weltmeisterschaft 1988 Bronze in der Abfahrt und im Super-G. 1990 bestritt er in Schladming sein erstes Weltcuprennen.

 

1989
Ferdinand Rzehak wird Obmann des Vereins und bleibt es bis 1994.
Mitgliederstand: 445 Höchste jemals erwirkte Mitgliederanzahl

 

1990
Rene Haaser – Masters Gold Super G

 

1992
Die Sektion Fußball des SV Achensee, wird zu einem eigenständigen Verein ausgegliedert.

 

1993
Peter Rzehak – 2. Platz Fis World Cup Abfahrt Garmisch-Partenkirchen
Insgesamt erreichte er im Weltcup bei 96 Einsätzen fünf Podestplätze (4 Abfahrt, 1 Super-G). Bei Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften gehörte er zwar gelegentlich zur ÖSV-Mannschaft, kam aber nie zu einem Renneinsatz, da er sich nicht gegen die starke österreichische Konkurrenz durchsetzen konnte.

 

1994
Gerda Ebner ist seit 1952 Mitglied des Vereins und war schon seit ihrer Kindheit eine begeisterte Skiläuferin. Seit dem Jahr 1968 ist sie eine verlässliche und rührige Kassiererin. Im Jahr 1994 beendet sie nun, nach 27 Jahren, ihre Funktion im Verein. Gerda ist eine Funktionärin, wie es sich jeder Verein nur wünschen kann und hat die Geschicke des Vereins über Jahrzehnte geprägt.

 

1995
Johann Kirchmair wird Obmann des Vereins und bleibt es bis zu seinem unerwartet frühen Tod 2006.

 

1996
Peter Rzehak – 2. Platz Fis World Cup Super G Obersaxen
Größere Erfolge blieben Rzehak vor allem wegen zahlreicher Verletzungen verwehrt. Er erlitt im Lauf seiner Karriere drei Kreuzbandrisse, einen Patellarsehnenriss, einen Daumenbruch und eine Schulterluxation.

 

1997
Neugründung der Sektion Triathlon unter dem Obmann Hans Oberlechner.

 

1999
Peter Rzehak – 2. Platz Fis World Cup Abfahrt Kitzbühel
Die Karriere des Abfahrts- und Super-G-Spezialisten wurde immer wieder von Verletzungen unterbrochen. Sein größter Erfolg war der zweite Platz in der Hahnenkamm-Abfahrt 1999.

 

2001
Peter Rzehak – 2. Platz Fis World Cup Abfahrt Garmisch-Partenkirchen

 

2001
Ausscheiden der Sektion Triathlon und Neugründung des Vereins Tri Team Achensee.

 

2001
2005
2007
2010

Andrea Haaser (verh. Sendlhofer) – Masters Gold Slalom

 

2004
Peter Rzehak – Im Frühjahr 2004 gab er aufgrund von Verletzungsfolgen seinen Rücktritt vom aktiven Sport bekannt. Beendigung der sportlichen Karriere mit gleichzeitigem Abschiedsfest der Gemeinde Maurach unter tatkräftiger Beteiligung des SV Achensee.
Unter den Festgästen: Landeshauptmannstellvertr. Hannes Gschwentner, Fritz Strobl, Hannes Trinkl, Robert Trenkwalder, u.v.a.m.

 

2005
Bau des Starthauses und Transport mittels Traktor.

 

2006
Mehrjährige, sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Musikgruppe „Die Zillertaler“ unter deren Frontmann Florian Prantl. Gemeinsame Abwicklung und Organisation des Open Air am Badestrand Buchau zugunsten Mukoviszidose erkrankter Kinder.

 

2007
Peter Moser wird Obmann des Vereins.

 

2008
Bau und Einweihung der Zielhütte.

 

2009
Ricarda Haaser: In den Jahren 2006 und 2008, insgesamt fünfmal Österreichische Schülermeisterin. Nach ihrer Aufnahme in den Nachwuchskader des Österreichischen Skiverbandes folgte im Jänner 2010 der erste Sieg in einem FIS-Rennen. Im selben Monat gewann sie ihren ersten von bisher drei österreichischen Jugendmeistertiteln.

 

2009
Der Achenseelauf hat sich als einer der schönsten Laufsportveranstaltungen in Österreich etabliert und ist unter den bis zu 2000 Startern überaus beliebt. Eine Jahrelange, sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem veranstaltenden Verein – dem Laufteam Achensee unter der Obmannschaft von Bürgermeister Sepp Hausberger, hat dazu geführt, dass der Sportverein den Auf- und Abbau des Zielbereiches übernommen hat.

 

2010
Die Legende lebt! Der Karwendelmarsch wird nach vielen Jahren wieder von den Tourismusverbänden Seefeld und Achensee ins Leben gerufen. Der SV Achensee übernimmt organisatorisch den Aufbau des Zielbereiches.

 

2011
Raphael Haaser: Bei der inoffiziellen Schülerweltmeisterschaft, dem Trofeo Topolini im italienischen Trentiner Valsugana, eroberte der 13-jährige Raphael Haaser (SV Achensee) die Goldmedaille im Kombirace.

 

2012
Benjamin Moser. FIS Juniors in Kranj/Pokljuka (SLO) 4. Platz